Diagnose

Von der Diagnose zur Ursachenforschung

Labordiagnose

Die sehr umfangreiche Labordiagnose wird nach klinischen, naturheilkundlichen und psychosomatischen Gesichtspunkten analysiert. Entsprechend der Gesundheitslage stützen wir uns auf folgende Verfahren:

 

Blutlabor

In Kooperation mit dem Labor Bio-Diagnostik AG in Iserlohn werden Blutanalysen erstellt, die die naturheilkundlichen Gesichtspunkte berücksichtigen. Durch eine große Auswahl von Bestimmungsparametern können individuelle Analyseprofile angefordert werden, die die besondere Lage des Patienten berücksichtigen.

Wichtige Blutlaborparameter sind:

  • Großes Blutbild zur Bestimmung der Blutkörperchen. Damit erhalten wir Aussagen über die Fließeigenschaften des Blutes (zu dick oder zu dünn), Anzahl der Blutkörperchen (Blutarmut, Blutfülle) Störungen in der Blutbildung (z.B. Leukämie)
  • Entzündungsparameter (differenziertes Leukozytenbild, Antikörper, etc.) geben uns Auskunft über akute oder chronische Entzündungsprozesse (Infekte, Vergiftungen, Rheuma, etc.)
  • Blutbestandteile (Eisen, Kalium, Magnesium, Kalzium, Chlor, Phosphor, etc.) sind für die Beurteilung der Nierenleistung
  • Leberleistung
  • Hormone (Homocystein, Vitamin-D3, etc.)
  • Vitamine
  • Tumormarker

 

Urinanalyse

Mit einem Mehrfachstick (Combur-Test) können wir, um uns einen schnellen Überblick zu verschaffen, den Urin auf verschiedene Parameter testen. Der Vorteil ist, dass wir in Ihrem Beisein sofort aussagen können wie Ihre Nieren arbeiten, ob die Harnwege und Blase gesund sind und welche evtl. Stoffwechselprobleme vorliegen könnten. Für eine mikrobiologische Urinbestimmung bei Infektionen nutzen wir die Dienstleistung unseres Laborpartners Dres. Hauss in Eckernförde.

Stuhlprobe

Bei einer gestörten Verdauungslage (die nach unseren Erfahrungen bei über 70% der Menschen über 40 Lebensjahre vorliegt) können über eine Stuhlprobe wichtige Informationen gewonnen werden. Für die Stuhlanalyse bedienen wir uns ebenfalls des Labors von Dres. Hauss in Eckernförde.

Wichtige Stuhlparameter sind:

  • Darmkeimbesiedlung (Symbionten und Dysbionten)
  • Darmpilz
  • Blut
  • Verdauungsenzyme

 

Speichelprobe

Da die Verdauung bereits im Mund beginnt, ist eine Speichelprobe bei Verdauungsstörungen mit Verdacht auf Pilzbefall ein weiterer wichtiger Baustein für die Diagnose. Neben Pilzbefall sind ggf. auch andere Speichelparameter von diagnostischer Bedeutung:

  • Hormonbestimmung (Estradiol, Progesteron, Testosteron, etc.)

 

Augendiagnose

Im Auge spiegeln sich viele organische Störungen und die Grundkonstitution des Menschen.

 

Kinesiologie

Die Kinesiologie als muskelenergetischer Test erlaubt die Beurteilung von organischen Funktionsstörungen, Krankheitsherden, Störfeldern, seelischen Belastungen. Daneben erlaubt die Kinesiologie die Verträglichkeitsprüfung von Medikamenten und die Feststellung, ob das ausgewählte Medikament für die Patienten heilsam wirkt.

 

Ohrreflexzonen (Ohrakupunktur)

 

Meridianlehre und die fünf Wandlungsphasen

 

Klinische Diagnose

  • Anamnese (Krankheitsvorgeschichte)
  • körperliche Untersuchung
  • Sauerstoffmessung im Blut ( Pulsoxymetrie)
  • Reflexzonen-/Hinweisdiagnostik
    Verschiedene Reflexzonen des Körpers zeigen eventuelle Störungen innerer Organe. Es wird jeder Hinweis für die Erforschung der Krankheitsursache miteinbezogen.
  • Begutachtung des Bewegungsapparates
    Störungen und Blockaden des Bewegungsapparates werden lokalisiert und mit der sanften Manuellen Therapie behandelt.
  • Herdsuche durch Spenglersan-Test
  • Spenglersan-Blut-Test (Antigen-Antikörper-Test)

 

Ursachenforschung

Anhand der beschriebenen Diagnoseverfahren lässt sich in den meisten Fällen die Ursache herleiten. Dabei verlassen wir uns nicht nur auf die klassische schulmedizinische Betrachtung (z.B. Laborparameter), sondern berücksichtigen die Erkenntnisse aus der Erfahrungsmedizin und der naturheilkundlichen Medizin mit den Beziehungen von Körper, Geist und Seele.

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